Mann und Frau am Flughafen sammeln Beweise für Verspätung.

Man steht am Gate, die Koffer sind aufgegeben, die Vorfreude auf den Urlaub ist riesig – und dann das: Die Anzeigetafel springt auf Rot. „Delayed“ oder sogar „Cancelled“. In diesem Moment schlägt der Puls höher, doch statt in Stress zu verfallen, solltest du jetzt einfach nur kurz dein Smartphone zücken.

Auch wenn die Airline dich mit vagen Durchsagen vertröstet, steht dir laut EU-Recht oft eine Entschädigung von bis zu 600 € zu. Damit du diesen Anspruch später ohne mühsame Diskussionen geltend machen kannst, ist eine kurze Dokumentation vor Ort entscheidend. Wer jetzt die richtigen Fakten festhält, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Rückforderung – ganz ohne selbst zum Rechtsexperten werden zu müssen.

Passagierin fotografiert Anzeigetafel am Flughafen.

Warum Dokumentation am Flughafen der erste Schritt ist

Auch wenn die Rechtslage bei Flugverspätungen auf den ersten Blick klar erscheint, versuchen Fluggesellschaften häufig, Entschädigungszahlungen mit Verweis auf „außergewöhnliche Umstände“ wie Wetterkapriolen oder Streiks abzuwehren. An dieser Stelle ist dein Smartphone dein wertvollstes Werkzeug. Indem du die Situation vor Ort mit ein paar Fotos und Notizen festhältst, schaffst du eine unumstößliche Faktenbasis. Diese Dokumentation dient nicht dazu, dass du dich selbst mit der Rechtsabteilung der Airline streiten musst – sie ist vielmehr das „Beweis-Paket“, das du später einfach an Experten übergeben kannst.

Professionelle Hilfe: Passengers friend als dein Backup

Keine Lust auf Bürokratie? Wir von Passengers friend übernehmen die komplette Durchsetzung deiner Ansprüche gegenüber der Airline. Der Service ist für dich ohne finanzielles Risiko: Eine Gebühr fällt nur im Erfolgsfall an. Du reichst einfach deine gesammelten Beweise online ein und lässt die Experten für dich arbeiten, während du dich entspannt zurücklehnst.

Frau sammelt Belege bei Wartezeit im Flughafen.

Schritt für Schritt: So sicherst du die entscheidenden Fakten

Um deine Ansprüche später erfolgreich geltend zu machen, solltest du noch am Terminal diese drei Schritte befolgen. Je präziser deine Dokumentation ist, desto schneller können die Experten die Airline in die Pflicht nehmen.

  • 1. Das Smartphone-Protokoll: Mache Fotos von der Abflugtafel, auf der die Verspätung oder Annullierung zu sehen ist. Screenshots von der Airline-App oder Status-Updates per SMS/E-Mail sind ebenfalls wichtige Beweisstücke.
  • 2. Die „Tür-auf-Regel“: Notiere dir die exakte Uhrzeit bei der Landung am Zielort – und zwar genau dann, wenn die erste Flugzeugtür geöffnet wird. Laut Rechtsprechung endet erst in diesem Moment die Verspätung. Diese Minuten können entscheidend sein, ob du eine Entschädigung erhältst oder nicht.
  • 3. Grund der Verspätung erfragen: Frage das Bodenpersonal nach der Ursache (z. B. technischer Defekt oder fehlende Crew) und lass dir dies idealerweise schriftlich bestätigen. Solche Aussagen sind Gold wert, falls die Airline später versucht, sich auf „Wetter“ oder andere außergewöhnliche Umstände zu berufen.

Belege für Zusatzkosten nicht vergessen

Sollte die Airline dich am Flughafen nicht mit Gutscheinen für Essen und Getränke versorgen, musst du selbst aktiv werden. Bewahre jede Quittung für Verpflegung, notwendige Telefonate oder das Taxi zum Hotel sorgfältig auf. Diese Kosten müssen dir zusätzlich zur Entschädigung erstattet werden – sofern du die Belege als Beweis einreichen kannst.

Frau bekommt Gutschein von Airline ausgehändigt.

Vorsicht bei Gutscheinen und Verzichtserklärungen

Oft versuchen Airlines, gestrandete Passagiere schnell mit Gutscheinen für künftige Flüge oder Rabattcodes zu vertrösten. Hier ist Vorsicht geboten: Unterschreibe nichts voreilig. Manchmal verstecken sich im Kleingedruckten Klauseln, mit denen du auf deine gesetzliche Entschädigung in bar verzichtest. Dein Recht auf eine Auszahlung von bis zu 600 € bleibt bestehen, auch wenn du Verpflegungsgutscheine vor Ort annimmst – solange du keine darüber hinausgehende Verzichtserklärung unterschreibst.

Die Bordkarte: Dein wichtigstes Dokument

Werfen Sie Ihre Bordkarte niemals weg – auch nicht die digitale Version in deinem Wallet. Sie ist der ultimative Nachweis, dass du für den Flug eingecheckt warst und Anspruch auf Beförderung hattest. Zusammen mit der exakten Ankunftszeit (Öffnen der Flugzeugtür) bildet sie das Herzstück deiner Einreichung bei Passengers friend.


Fazit: Beweise bei Flugverspätung sammeln und entspannt zurücklehnen

Ein verpatzter Flug ist ärgerlich genug – lass dir nicht auch noch die Entschädigung entgehen, die dir rechtlich zusteht. Mit ein paar schnellen Fotos, der notierten Ankunftszeit und deinen Bordkarten hast du alles in der Hand, was für eine erfolgreiche Forderung nötig ist.

Anstatt dich nun selbst in langwierige Diskussionen mit der Airline zu verstricken, kannst du diesen Ball einfach abgeben. Nutze dein gesammeltes „Beweis-Paket“ und lass Passengers friend die harte Arbeit erledigen. So verwandelst du den Frust am Flughafen ohne Aufwand in eine faire Rückzahlung.